Lieber Leser, liebe Leserin,

die Bewerbung als Künstler hat im Laufe der Zeit einen hohen Stellenwert erreicht. Ob als Angestellter oder Freiberufler, man sollte sich etwas einfallen lassen um in der Masse aufzufallen.

Jedoch gibt es immer noch gewisse Richtlinien denen man folgen sollte. Zum Beispiel gibt es das typische Anschreiben bei dem mehrere Dinge zu beachten sind, wie: die persönliche Anrede. Dann erzählst du etwas über dich, wie du arbeitest, was du gelernt hast etc. Du solltest auch kurz erklären warum du dich bewirbst und deine Vorstellungen sollten sich so ziemlich mit denen deines zukünftigen Arbeitgebers decken. Logisch.

Jedoch warum nicht mal etwas Neues probieren? Warum nicht mal von alten Gewohnheiten abgehen?

Daher habe ich mich entschlossen, alles mal ein bisschen anders zu machen.

1. bei mir gibt es kein Anschreiben mehr, diese Zeilen hier sollen dir einen kleinen Eindruck über mich verschaffen. Wie ich so ticke, was ich so denke.
2. mein PDF-Portfolio ist angelehnt an Instagram, da es eine, meiner Meinung nach, doch recht gute Plattform ist um seine Arbeiten zu präsentieren. Ich wollte jedoch nicht nur eine „normale“ 0815 PDF erstellen. Es sollte Bewegung ins Bild kommen, deswegen habe ich die PDF auch interaktiv gestaltet. Da in meinem Portfolio Dinge stehen, die nicht die ganze Welt wissen soll, erhältst du  mein PDF-Portfolio ausschließlich auf Anfrage unter daniela-fischer-berlin@gmx.de.

Kreativität:
Was bedeutet Kreativität für mich? Das hier! Nein, mal im Ernst. Kreativität bedeutet aus dem Nichts oder aus dem Vorhandenen etwas Neues zu erschaffen. Ich verbinde das Wort Kreativität auch mit einem gewissen Gefühl, nämlich Stolz.

Erfahrungen:
Im Sommer 2017 habe ich mich entschieden noch eine kreative Ausbildung zum Mediengestalter digital & print zu absolvieren. Seit 2013 bin ich auch freiberufliche Fotokünstlerin. Als Mediengestalterin liegt mein Augenmerk auf dem Corporate Design und auf Layouts. In der Fotografie arbeite ich gerne mit Menschen zusammen.
Ich bin mir bewusst, dass ich erst am Anfang meines Weges als Gestalter stehe. Da ich mich aber auch kenne, weiß ich, dass ich alles was ich wirklich will, auch erreichen werde.

Da viele potentielle Arbeitgeber wissen möchten wie man arbeitet, hier ein kurzer Einblick in meine Arbeitsweise.

Logoentwicklung:
Wenn ich alle Daten habe, wohin die Reise gehen soll, geht es als Erstes zu Google. Hier hole ich mir Inspiration und recherchiere, was es in dem Bereich eventuell alles schon gibt. Nach der Ideenfindung im Web mache ich mir meisten Skizzen auf meinem Tablet. 2-3 Ideen arbeite ich dann im Adobe Illustrator weiter aus, bis alles sitzt wie es sitzen soll. Fertig.

Bildbearbeitung:
Nach einem Shooting werden als Erstes die Bilder gesichert. Danach öffne ich die Bridge und erstelle für alle Bilder die Metadaten. Beim zweiten Schritt gehe ich die Bilder einzeln durch und bewerte diese um eine Auswahl zu erstellen. Wenn die Auswahl getroffen wurde, folgt eine Grundbearbeitung in Camera Raw. Hier werden meist nur kleine Korrekturen, wie Belichtung, Weißabgleich etc. angepasst. Dann geht es an die eigentliche Bearbeitung in Photoshop. Um mir das Arbeiten zu erleichtern habe ich mir Aktionen, Filter, Pinsel usw. erstellt. Da ich viele der Bilder auch in den sozialen Medien zeige, kommt am Ende der Bearbeitung noch mein Logo aufs Bild (ein bissl Werbung muss ja auch mal sein) und sie werden fürs Web dementsprechend komprimiert. Apropro Werbung hier findest du nochmal den Link zu meiner Fotografen Webseite.


Wenn du nach diesen Zeilen jetzt mit mir zusammenarbeiten möchtest, dann solltest du noch einige Kleinigkeiten über mich wissen:
- ich bin ein Obstjunkie (falls es das noch nicht gibt, dann bin ich die Erste)
- Schande auf mein Haupt, aber ich trinke so gut wie keinen Kaffee und mein Fleischkonsum ist fast auf Null gesunken (aus mehreren Gründen)
- ich bin ein Mensch, dem die Natur, Menschen und Tiere am Herzen liegen
- ich liebe Fahrzeuge mit viel PS unter der Haube und dem Anfangsbuchstaben „B“, also Bus, Bahn, (S-)Bahn …-
- meine Lieblingsprogramme sind ARD und ZDF, nein Scherz beiseite, ich arbeite am meisten mit den Adobe Programmen: Photoshop, InDesign und Illustrator

So nachdem du an meinen geschriebenen Worten hoffentlich genauso gehangen hast, wie an einem guten Buch? Denke ich, dass du nicht all zu enttäuscht bist, dass du nicht persönlich angeschrieben wurdest. Ich hoffe, dass du dich dennoch persönlich angesprochen gefühlt hast.

In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen, „Ich freu mich von dir zu hören.“ und „Wo soll ich unterschreiben?“

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit
Daniela
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